Freitag am Freitag

Bild Tim Freitag

Tim Freitag heisst die Band, die heute um 10 Uhr das Wochenende im Gonzo einläutet. Die bringen euch mit frischem Zürcher Rock’n'Roll, handgeschustert aus zwei Gitarren, einem Bass, einem Schlagzeug, einem Keyboard und und natürlich Gesang, zum Tanzen.

Als winzige Kostrpobe muss der Teaser von der bandeigenen Website herhalten. Der ist zwar sehr kurz, aber lässt zumindest erahnen, wie Tim Freitag klingen: eine wunderschöne, nur leicht kratzige Stimme trifft auf zum Tanzen auffordernde Rhythmen und Gitarrenklänge – Rock’n'Roll eben. Wem das zu vage ist, der lässt es dann eben bleiben, für alle anderen noch eine gute Nachricht: Das Konzert kostet lausige 5.-, wenn ihr euch zuvor über die Website der Band für die Friendlist eintragt.

Zur Website von Tim Freitag
Zur Webiste des Gonzo

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Polizei im Anmarsch

Bild von Joan As Police Woman

In diesem Fall eine gute Sache: Morgen Abend singt die stimmgewaltige Joan As Police Woman im Kaufleuten. Die Singer-Songwriterin begeisterte uns bereits bei drei Konzerten in Wien, St. Gallen und Zürich.

Joan As Police Woman vermischt in ihren Liedern Elemente aus Blues, Soul und Rock, und kombiniert diese zu wunderschönen, traurigen Balladen über das Leben und die Liebe. Das durchdringende Element ist dabei ihre etwas dreckige, überaus kräftige Stimme.

Die New Yorkerin hat jeweils sichtlich Spass, ihr Können live unter Beweis zu stellen. Und wir würden morgen sofort ins Kaufleuten pilgern um Joan ein viertes Mal live erleben zu dürfen – wären wir nicht beide in London.

Hier reinhören.

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Auf den Spuren des Teufels?

Album Cover "The devil's walk"

Mit “The Devil’s Walk” hat der deutsche Soundkünstler Apparat diesen Herbst ein wunderschönes, introvertiertes Stück Electronica-Kunst abgeliefert. Heute steht er mit seiner Band auf der Bühne des Kaufleuten.

Hinter dem Pseudonym Apparat versteckt sich der Berliner Sascha Ring. Sein viertes Album “The Devil’s Walk” bietet mir Musik zum zurück lehnen und in mich gehen. Idyllische Tracks wie “Song of Los” lassen den Alltag vergessen.

Die Lieder kommen nachdenklich daher, aber nicht so düster wie der Titel suggeriert. “The Devil’s Walk” bietet elektronische Musik fernab von stampfenden Party-Knüllern und durchzechten Nächten.

Apparat & Band, “The Devil’s Walk” – Tour, Dienstag, 1. November, 20:00 im Kaufleuten.

Die Homepage von Apparat gibt’s hier.

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Aus dem Stegreif

Bild Thomas Kreimeyer Theater Ticino

Dieses Mal führt euch der Tipp von Zoë und Tom weg von Zürich, aber nicht zu weit. Dieses Wochenende ist Thomas Kreimeyer zu Gast im kleinen, überaus feinen Theater Ticino in Wädenswil.

Kreimeyers “Kabarett der rote Stuhl” ist alles andere als üblich. “Steh-Greif-Kabarett der Sonderklasse”, steht da auf der Website des Ticino geschrieben. Das lässt schon erahnen, was euch erwartet: Kreimeyer entwickelt sein “Stück” in Interaktion, im Gespräch mit dem Publikum. Das macht jede Vorstellung wahrlich einzigartig. Für die Zuschauer vielleicht bisweilen sogar unangenehm: einfach zurücklehnen und sich unterhalten lassen, gibt es da nicht! Der Zuschauer ist Teil des Programms. Dem Künstler gebührt dabei grosser Respekt: so viel Improvisation will erst mal gelernt sein. Dass er das gut kann, beweist ein Video auf seiner Homepage (zum Video).

Zweimal steht Kreimeyer auf der Bühne des Theater Ticino: heute Freitag und morgen Samstag, 22. Oktober, jeweils um 2030.

Weitere Informationen (und Tickets) findet der Wagemutige auf der Website des Theater Ticino – und zwar hier. Keimeyers Web Auftritt: http://www.kabarett-der-rote-stuhl.de/.

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“Classic meets electronic”

Flyer tonhalleLATE

Einen Gin Tonic zu angesagter elektronischer Musik nippen, Musik von Samuel Barber und Ludwig van Beethoven, gespielt vom Tonhalle-Orchester Zürich, geniessen und zu Bässen von DJ Lexx und Bildern von Casper Øbro feiern. Das alles bietet tonhalleLATE an einem Abend. Das nächste Mal morgen, am Freitag, in Zürich.

Aber nochmals von vorn – das müsst ihr euch auf der Zunge zergehen lassen: Klassische und aktuelle elektronische Klänge hoher Qualität an einem Abend an ein und demselben Ort? Ja das geht, zum Glück!
Seit November 2002 macht tonhalleLATE genau dies möglich. Zoë und Tom schossen fast die Tränen in die Augen, als ihnen gewahr wurde, dass eine solch wunderbare Veranstaltung bereits seit 9 Jahren in Zürich stattgefunden hat, sie aber keine Ahnung davon hatten. Aber man soll ja nicht dem vergangen nachtrauern. Und das Schicksal meint es gut mit uns: neben der morgigen tonhalleLATE ist auch bereits eine für nächstes Jahr angekündigt.

Das Programm für Freitagabend ist verheissungsvoll: Ab 9 stehen die Türen zur Tonhalle offen, besagter Gin Tonic kann an der Bar genossen werden. Um 10 wird im grossen Saal Platz genommen um den Künsten des Orchesters unter der Leitung von David Zinman zu verfallen. Nach etwa einer Stunde verwandelt sich die Tonhalle in einen Club. Gespielt, werden moderne elektronische Klänge, wie man sie aus der Zukunft kennt: DJ Lexx sorgt für Tanzmusik. Unklar ist, wann und wo Nick Bärtsch’s Projekt Ronin seine Live-Darbietung geben wird. Fest steht dafür: Jeder Teil dieser Veranstaltung alleine würde schon einen Besuch in der Tonhalle rechtfertigen.

Mehr zum Tonhalle-Orchester gibt es hier. Einige Früchte von DJ Lexx’ Arbeit könnt ihr hier auf soundloud.com anhören. Nick Bärtsch’s Ronin gibt’s auf Myspace hier.

http://www.tonhallelate.ch/

Übrigens: Auf der Website wird von U- und E-Musik gesprochen. Da mussten auch Tom und Zoë sich kurz schlau machen. Die Unterteilung in U-, E- und F-Musik entstand zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Die Kategorisierung ist heute im Alltag nicht mehr gebräuchlich. U-Musik steht für Unterhaltungsmusik, E-Musik dagegen für sogenannte ernste Musik. F steht für funktionale Musik. Wenn ihr mehr wissen wollt: hier auf de.wikipedia.org

This entry was written by tomcbe, posted on October 6, 2011 at 5:56 pm, filed under Musik and tagged , , , , , , , , , , . Leave a comment or view the discussion at the permalink.

When I was a kid I always wanted to be James Dean!

Der Jazzclubs Moods steht in Zürich für gute Live Musik, vornehmlich Jazz. Diesen Freitagabend werden aber rauere Töne angeschlagen: Die Band The Hillbilly Moon Explosion spielt einmal mehr am Ort Ihrer Entstehung (nicht das Moods, aber Zürich). Den Zürchern wird die Genfer Blues-Combo Hell’s Kitchen folgen. Tolle frisieren,Jeans überstreifen oder gepunktetes Kleid anziehen und ab Richtung Schiffbau!

Hillbilly Moon Explosion Logo

The Hillbilly Moon Explosion haben sich ganz dem Rockabilly verschrieben. Seit Ende 1999 spielen sie ihren 50er-Jahre-inspirierten Sound auf in- und ausländischen Bühnen. Kürzlich ist ihr neues Album “Buy, Beg or Steal” erschienen. Dieses bringen sie seit Anfang Jahr auf einer ausgedehnten Tour überall in Europa unter die Leute. Ein Monat nach ihrem Auftritt am Röntgenplatzfest, sind sie jetzt nochmals in Zürich zu hören, bevor es wieder ab ins Ausland geht. Zum Einstimmen ein Track vom vorletzten Album “All Grown Up”:


The Hillbilly Moon Explosion – Live the Life

Hell's Kitchen Logo

Nach The Hillbilly Moon Explosion wirds bluesig dreckig im Stile von Grinderman: Um 22:30 kommen Hell’s Kitchen. Die Genfer behaupten von sich selbst, sie strebten eine Fusion von Blues mit post-industriellen Einflüssen an (hier). Auch Sie veröffentlichten Frühling ein neues Album – ihre fünfte Scheibe “Dress to dig”. Zoë und Toms Tipp: “Teachers”.


Hell’s Kitchen – Teachers

Freitag, 23. September 2011, 20:30 Jazzclub Moods. Weitere Infos zum Konzert gibt’s hier auf der Homepage des Moods.

The Hillbilly Moon Explosion: Homepage, Myspace

Hell’s Kitchen: Homepage, Myspace

This entry was written by tomcbe, posted on September 22, 2011 at 12:36 pm, filed under Musik and tagged , , , , , , . Leave a comment or view the discussion at the permalink.

Erwachen mit Tino Hanekamp

So langsam erwacht ruhelos.com aus dem Spätsommerschlaf. Freut euch auf neue Hinweise rund um alles, was Zoë und Tom umtreibt.

Der erste Event, den euch ruhelos.com ans Herz legen will ist die Lesung von Tino Hanekamp im Kaufleuten morgen Abend im Kaufleuten. Hanekamp war / ist Clubbetreiber in Hamburg und hat am 14. März dieses Jahres sein erstes Buch “So was von da” herausgegeben.

Die grosse Überraschung: Zoë und Tom haben zwei Eintritte für die Lesung morgen Abend zu verschenken!

Mehr zu Tino Hanekamp: Interview mit Tino Hanekamp auf taz.de, Website von Tino Hanekamp (mit Kostprobe und Filmchen zum Buch), Rezension zu “So was von da” auf zeit.de

Lesung: Tino Hanekamp
Datum: Donnerstag, 15.09.2011, Beginn 20:00
Infos zur Lesung gibt’s hier.

Um an die Tickets zu kommen, schreibt einen Kommentar zu diesem Artikel oder auf der Facebook Page. Der oder die erste gewinnt.

This entry was written by tomcbe, posted on September 14, 2011 at 12:57 pm, filed under Lesen and tagged , , , , , , , , . Leave a comment or view the discussion at the permalink.

Von musikalischen Hasen

Die Konzertreihe Summer Sounds im Kaufleuten steht diese Woche im Zeichen der Hasen und Kaninchen.

Stiller Has waren am Montag so gar nicht still. Endo Anaconda zog die Gäste mit seiner beeindruckenden Bühnenpräsenz von Beginn in seinen Bann. Begleitet von hervorragenden Musikern (Salome Buser, Schifer Schafer, Markus Fürst)  erzählte und sang der alte Hase über die Turbulenzen an der Börse, polnische Könige, Lauch und Kartoffeln, Wallisellen, Francine Jordi und Florian Ast – und noch mehr von Lauch(kuchen). Improvisationen und Stücke wurden gekonnt ineinander verflochten. Tom und Zoë können den Besuch eines Konzerts von Stiller Has wärmstens und mit Begeisterung jedem ans Herz legen. Das muss Herr Schweizer gesehen und vor allem gehört haben.

Nach diesem fulminanten bluesig-rockig-jazzigem Wochenauftakt sind wir gespannt auf den heutigen Mittwochabend: Dieser steht ganz im Zeichen des Rock. Der Hase ist dieses mal tot und spricht englisch: Dead Bunny – Luzerner musizieren amerikanisch. Das klingt mal bluesig, mal , kann aber  wie in “I don’t know you” auch mal stark nach Eagles Of Death Metal klingen oder ein wenig nach Incubus (“Farmer”). Vor kurzem spielten Dead Bunny im La Catrina in Zürich. Wer sie dort wie Tom und Zoë verpasst haben, kann morgen mal reinhören. Hörproben gibt’s auf Myspace hier.

Dead Bunny teilen sich den Abend an den Summer Sounds mit den Monotales. Aufgrund ihres “wenig-hasigen” Namens mussten die aber hier nur eine Nebenrolle. Die Monotales könnt ihr hier auf Myspace – wo sonst? – hören.

Die Konzerte starten um 21:30. Infos zur Summer Sounds Konzertreihe findet ihr auf der Website HIER.

This entry was written by tomcbe, posted on August 10, 2011 at 12:30 am, filed under Musik and tagged , , , , . Leave a comment or view the discussion at the permalink.

Ab ins Exil

Kurz vor Feierabend noch ein Tipp fürs Freitagabendprogramm: RUN/AWAY.

So nennt sich die Sause, die heute im Exil steigt. Dabei sind die Künstler, die heute für die Klangkulisse verantwortlich sind, so gar nicht zum wegrennen: Le Dompteur (live), Xinobi und Mannequine.

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This entry was written by tomcbe, posted on July 8, 2011 at 2:17 pm, filed under Musik and tagged , , , , , , , . Leave a comment or view the discussion at the permalink.

Elektronische (K)Langsamkeit: Nicolas Jaar

Nicolas Jaar

Gemäss Zeit online zur Zeit als “neues Technowunder” gelobt (1), bei Pitchfork unter Best New Music 2011 aufgeführt (2), in diversen Blogs gelobt: Nicolas Jaar. Der 21-jährige brachte vor kurzem sein erstes Studioalbum “Space Is Only Noise” auf den Markt und reiht sich damit in die vielerorts gelobte neue langsame Strömung der elektronischen Musik ein. Sein Name wird begleitet von anderen jungen Künstlern wie zum Beispiel James Blake. Heute (Mittwoch) und morgen (Donnertag) ist/war Nicolas Jaar live im Exil zu hören. (more…)

This entry was written by tomcbe, posted on June 22, 2011 at 9:44 pm, filed under Musik and tagged , , , , . Leave a comment or view the discussion at the permalink.

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