Freitag am Freitag

Bild Tim Freitag

Tim Freitag heisst die Band, die heute um 10 Uhr das Wochenende im Gonzo einläutet. Die bringen euch mit frischem Zürcher Rock’n'Roll, handgeschustert aus zwei Gitarren, einem Bass, einem Schlagzeug, einem Keyboard und und natürlich Gesang, zum Tanzen.

Als winzige Kostrpobe muss der Teaser von der bandeigenen Website herhalten. Der ist zwar sehr kurz, aber lässt zumindest erahnen, wie Tim Freitag klingen: eine wunderschöne, nur leicht kratzige Stimme trifft auf zum Tanzen auffordernde Rhythmen und Gitarrenklänge – Rock’n'Roll eben. Wem das zu vage ist, der lässt es dann eben bleiben, für alle anderen noch eine gute Nachricht: Das Konzert kostet lausige 5.-, wenn ihr euch zuvor über die Website der Band für die Friendlist eintragt.

Zur Website von Tim Freitag
Zur Webiste des Gonzo

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Polizei im Anmarsch

Bild von Joan As Police Woman

In diesem Fall eine gute Sache: Morgen Abend singt die stimmgewaltige Joan As Police Woman im Kaufleuten. Die Singer-Songwriterin begeisterte uns bereits bei drei Konzerten in Wien, St. Gallen und Zürich.

Joan As Police Woman vermischt in ihren Liedern Elemente aus Blues, Soul und Rock, und kombiniert diese zu wunderschönen, traurigen Balladen über das Leben und die Liebe. Das durchdringende Element ist dabei ihre etwas dreckige, überaus kräftige Stimme.

Die New Yorkerin hat jeweils sichtlich Spass, ihr Können live unter Beweis zu stellen. Und wir würden morgen sofort ins Kaufleuten pilgern um Joan ein viertes Mal live erleben zu dürfen – wären wir nicht beide in London.

Hier reinhören.

This entry was written by tomcbe, posted on November 11, 2011 at 6:30 pm, filed under Musik and tagged , , , , , , . Leave a comment or view the discussion at the permalink.

Ein Deutscher aus Chile

 Atom™ 2008

Für morgen Mittwoch möchten wir euch einen Abstecher ins Moods empfehlen. Der fabulöse Señor Coconut and his Orchestra geben sich dort wieder Mal die Ehre und sicherlich werden sie auch morgen mit ihrem Around the World-Programm wieder Tanzmusik vom feinsten bieten. Wer kann schon stillstehen bei Merengue und Cha-Cha-Cha?

Señor Coconut kommt ursprünglich aus dem grossen Kanton und hat sich aber zum Glück vor einigen Jahren nach Santiago de Chile abgesetzt, wo er mit lateinamerikanischen Rhythmen experimentierte und von nun an Latin-Electro-Covers von Klassikern wie Da Da Da oder eben Around the World fabrizierte. Also, packt euren besten Hüftschwung aus und singt mit.

Señor Coconut auf Myspace

 

This entry was written by zmy, posted on November 8, 2011 at 7:56 pm, filed under Musik and tagged , , , . Leave a comment or view the discussion at the permalink.

Auf den Spuren des Teufels?

Album Cover "The devil's walk"

Mit “The Devil’s Walk” hat der deutsche Soundkünstler Apparat diesen Herbst ein wunderschönes, introvertiertes Stück Electronica-Kunst abgeliefert. Heute steht er mit seiner Band auf der Bühne des Kaufleuten.

Hinter dem Pseudonym Apparat versteckt sich der Berliner Sascha Ring. Sein viertes Album “The Devil’s Walk” bietet mir Musik zum zurück lehnen und in mich gehen. Idyllische Tracks wie “Song of Los” lassen den Alltag vergessen.

Die Lieder kommen nachdenklich daher, aber nicht so düster wie der Titel suggeriert. “The Devil’s Walk” bietet elektronische Musik fernab von stampfenden Party-Knüllern und durchzechten Nächten.

Apparat & Band, “The Devil’s Walk” – Tour, Dienstag, 1. November, 20:00 im Kaufleuten.

Die Homepage von Apparat gibt’s hier.

This entry was written by tomcbe, posted on November 1, 2011 at 3:55 am, filed under Musik and tagged , , , , , . Leave a comment or view the discussion at the permalink.

Stay City

Es ist Sonntag und die Stadt so grau wie alle Mäuse dieser Welt zusammen. Endlich, ist man versucht zu sagen, erfüllt sie die Erwartungen.

Wie immer am Wochenende ist die Innenstadt auch heute überschwemmt von Touristen. Was machen die eigentlich alle hier?  Und dann beschweren sie sich auch noch die ganze Zeit (irgend etwas ist zu Hause immer besser, und in der Tube ist es eh viel zu heiss, verdammt nochmal) und straucheln grösstenteils sowieso alle nur verwirrt durch die Stadt. Aber sie gehören genauso zu London wie die 83 Restaurantketten, welche langsam aber sicher das Stadtbild uniformieren. Man kann sich hier einen Sport daraus machen, irgendwo (wirklich irgendwo, nicht nur in der Innenstadt) in ein hübsches Kaffee, ein nettes Restaurant oder ein trashiges Pub zu sitzen und darauf wetten, ob das Lokal einer Kette angehört. Ich habe mich zwar inwzischen daran gewöhnt, kann mit fast reinem Gewissen ein Sandwich in einem netten kleinen perfekt thematisch dekorierten Tapas-Laden essen, obwohl ich weiss, dass jemand zwei Strassen weiter genau dasselbe Sandwich im genau gleichen Ambiente verdrückt. Aber verstehen tut man es trotzdem nicht. Ausgerechnet die Londoner, die sich sonst keine einzige Möglichkeit zum Demonstrieren der eigenen Individualität entgehen lassen, sind kulinarisch absolut gleichgeschaltet. Deshalb sollte man jede Entdeckung eines unabhängigen Gourmettempels mit einem extra grossen Festmahl und einem anständigen Trinkgeld an den bestenfalls extremly handsome Kellner feiern.

Und vielleicht gerade weil die eigenen Erwartungen nun erfüllt sind, fühlt man sich sehr zu Hause. Die Pancakes zum Frühstück schmecken besser denn je, die Gummistiefel passen, die Cracker sind knusprig. Die Halbzeit ist erreicht und wenn man in dickem Pulli und Schal sein Geschirr in die Abwaschmaschine einräumt, denkt man manchmal daran, dass man ja eigentlich aus diesem Paralleluniversum ohne Geschirrspüler stammt und bald wieder dorthin zurückkehren muss.

Ps.: Es dunkelt jetzt um halb fünf ein, ich will gar nicht daran denken, dass die Wintersonnenwende noch über einenhalb Monate entfernt ist. Vermutlich werden sie bald die Weihnachtsbeleuchtung einschalten, die schon seit 4 Wochen bedrohlich über der Oxford Street hängt.

This entry was written by zmy, posted on October 31, 2011 at 7:33 pm, filed under Zoë aus London. Leave a comment or view the discussion at the permalink.

Hader spielt Hader in Zürich

Plakat Hader spielt Hader

Joseph Hader kommt mit seinem vielleicht besten Programm ins Kaufleuten. Der Österreicher spielt sich selbst und als Schweizer kann man sich zwei Stunden lang in des ersteren Dialekt suhlen und einem schlichtweg souveränen Kabarettisten bei der Arbeit zuschauen und -hören.

Ohne zu viel vorwegzunehmen: “Hader spielt Hader” ist das fünfte Kabarettprogramm des bissigen Österreichers. Es basiert auf Ausschnitten seiner früherer Stücke, kommt aber dennoch als eigene Schöpfung daher. Wie es sich für Kabarett gehört, singt Hader dabei auch.
Kostprobe: Das ist Freiheit.

Hader selbst zu seinem Stück:

Mittwoch, 26. Oktober, 19:30, Hader spielt Hader, Kaufleuten.

Homepage: http://www.hader.com/

This entry was written by zmy, posted on October 25, 2011 at 5:49 pm, filed under Kabarett and tagged , , , , , , . Leave a comment or view the discussion at the permalink.

Aus dem Stegreif

Bild Thomas Kreimeyer Theater Ticino

Dieses Mal führt euch der Tipp von Zoë und Tom weg von Zürich, aber nicht zu weit. Dieses Wochenende ist Thomas Kreimeyer zu Gast im kleinen, überaus feinen Theater Ticino in Wädenswil.

Kreimeyers “Kabarett der rote Stuhl” ist alles andere als üblich. “Steh-Greif-Kabarett der Sonderklasse”, steht da auf der Website des Ticino geschrieben. Das lässt schon erahnen, was euch erwartet: Kreimeyer entwickelt sein “Stück” in Interaktion, im Gespräch mit dem Publikum. Das macht jede Vorstellung wahrlich einzigartig. Für die Zuschauer vielleicht bisweilen sogar unangenehm: einfach zurücklehnen und sich unterhalten lassen, gibt es da nicht! Der Zuschauer ist Teil des Programms. Dem Künstler gebührt dabei grosser Respekt: so viel Improvisation will erst mal gelernt sein. Dass er das gut kann, beweist ein Video auf seiner Homepage (zum Video).

Zweimal steht Kreimeyer auf der Bühne des Theater Ticino: heute Freitag und morgen Samstag, 22. Oktober, jeweils um 2030.

Weitere Informationen (und Tickets) findet der Wagemutige auf der Website des Theater Ticino – und zwar hier. Keimeyers Web Auftritt: http://www.kabarett-der-rote-stuhl.de/.

This entry was written by tomcbe, posted on October 20, 2011 at 1:47 pm, filed under Kabarett and tagged , , , , , . Leave a comment or view the discussion at the permalink.

“Classic meets electronic”

Flyer tonhalleLATE

Einen Gin Tonic zu angesagter elektronischer Musik nippen, Musik von Samuel Barber und Ludwig van Beethoven, gespielt vom Tonhalle-Orchester Zürich, geniessen und zu Bässen von DJ Lexx und Bildern von Casper Øbro feiern. Das alles bietet tonhalleLATE an einem Abend. Das nächste Mal morgen, am Freitag, in Zürich.

Aber nochmals von vorn – das müsst ihr euch auf der Zunge zergehen lassen: Klassische und aktuelle elektronische Klänge hoher Qualität an einem Abend an ein und demselben Ort? Ja das geht, zum Glück!
Seit November 2002 macht tonhalleLATE genau dies möglich. Zoë und Tom schossen fast die Tränen in die Augen, als ihnen gewahr wurde, dass eine solch wunderbare Veranstaltung bereits seit 9 Jahren in Zürich stattgefunden hat, sie aber keine Ahnung davon hatten. Aber man soll ja nicht dem vergangen nachtrauern. Und das Schicksal meint es gut mit uns: neben der morgigen tonhalleLATE ist auch bereits eine für nächstes Jahr angekündigt.

Das Programm für Freitagabend ist verheissungsvoll: Ab 9 stehen die Türen zur Tonhalle offen, besagter Gin Tonic kann an der Bar genossen werden. Um 10 wird im grossen Saal Platz genommen um den Künsten des Orchesters unter der Leitung von David Zinman zu verfallen. Nach etwa einer Stunde verwandelt sich die Tonhalle in einen Club. Gespielt, werden moderne elektronische Klänge, wie man sie aus der Zukunft kennt: DJ Lexx sorgt für Tanzmusik. Unklar ist, wann und wo Nick Bärtsch’s Projekt Ronin seine Live-Darbietung geben wird. Fest steht dafür: Jeder Teil dieser Veranstaltung alleine würde schon einen Besuch in der Tonhalle rechtfertigen.

Mehr zum Tonhalle-Orchester gibt es hier. Einige Früchte von DJ Lexx’ Arbeit könnt ihr hier auf soundloud.com anhören. Nick Bärtsch’s Ronin gibt’s auf Myspace hier.

http://www.tonhallelate.ch/

Übrigens: Auf der Website wird von U- und E-Musik gesprochen. Da mussten auch Tom und Zoë sich kurz schlau machen. Die Unterteilung in U-, E- und F-Musik entstand zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Die Kategorisierung ist heute im Alltag nicht mehr gebräuchlich. U-Musik steht für Unterhaltungsmusik, E-Musik dagegen für sogenannte ernste Musik. F steht für funktionale Musik. Wenn ihr mehr wissen wollt: hier auf de.wikipedia.org

This entry was written by tomcbe, posted on October 6, 2011 at 5:56 pm, filed under Musik and tagged , , , , , , , , , , . Leave a comment or view the discussion at the permalink.

Shooting Star

Normalerweise würde ich nicht daran denken, an einem Hügel oder 15 Minuten von der nächsten Busstation entfernt zu wohnen. Aber in London, der Stadt am Strassenrand parkierten Maybachs vor den Stadtwohnungen, muss man als verwöhnte Zürcherin so seine Kompromisse eingehen, sodass nun plötzlich beides wahr geworden ist.

Und nach zwei Wochen und ein paar Nachhausewegen erwischte ich mich gestern doch tatsächlich dabei, wie ich auf dem viertelstündigen Nachhauseweg gespannt Ausschau nach Fröschen und meinem Lieblingsfuchs hielt und mit dem Kopf im Nacken in den Himmel gestarrt habe, während ich tatsächlich ins schlendern geriet. Am Wochenende hatte ich nämlich schon eine Sternschnuppe gesehen, während die ewig beleuchtete Stadt in meinem Rücken still orange-rosa vor sich hin glühte. “Fange ich etwa an, meinen Heimweg zu mögen?” fragte ich mich dann. Aber als ich dann heute mit einer Sporttasche (denn hier geht man ins Uni-Fitness), einer Einkaufstasche (gefüllt mit erstaunlich geniessbaren Mikrowellenmenüs) und einem Schirm im schüttenden Regen nach Hause stolperte, klatschte mir die kaltnasse Wahrheit ins Gesicht. Nein, ich mag meinen Nachhauseweg nicht. Er ist zu lang und zu steil. Aber er hat viel Potential. Und ich hoffe trotzdem, dass ich mir weiterhin eine Wohnung im flachen und gut vernetzten Zürich leisten kann und ich nie, nie, auf den Züriberg ziehen muss.

Ps. Der Bus, der mich in die Stadt und zurück bringt, ist natürlich ein roter Doppeldeckerbus, in welchem ich im oberen Stock zuvorderst sitze und ungläubig die Aussicht geniesse. Ich erschrecke immer noch sehr oft und meine, wir würden mit einem entgegenkommenden, auf der falschen Seite fahrenden, Auto zusammenstossen oder wir würden in den superengen Strassen einen Kerichtabfuhrwagen rammen. Bis jetzt ist aber nichts passiert.

 

This entry was written by zmy, posted on September 28, 2011 at 9:21 pm, filed under Zoë aus London. Leave a comment or view the discussion at the permalink.

Be my new man

Die Youtube-Ausbeute des Wochenendes ist klein, aber dafür von höchster Qualität. So auch dieser Track von Willy Moon, der zwar auf der Retrowelle schwimmt, aber auf dieser ganz, ganz obenauf. In 2 Minuten einen Ohrwurm produzieren, das muss man erst mal schaffen! Schade nur, gibt’s bis jetzt von dieser Augenweide noch nicht mehr Ohrenschmaus im Netz.

This entry was written by zmy, posted on September 24, 2011 at 11:34 pm, filed under Musik and tagged , , , . Leave a comment or view the discussion at the permalink.

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